Die Waffen der Frauen gegen den Krieg

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vom 20.02.2012

 

TheaterAG des Gymnasiums Petershagen spielt Lysistrate von Aristophanes / Fast ein Jahr lang geprobt

Eine Komödie aus dem alten Athen gegen den Krieg bringt die Theater-AG des Gymnasiums Petershagen auf die Bühne. Foto: Ulrich Westermann

Von Ulrich Westermann

Petershagen (Wes). Auf vollen Touren laufen in der Theater-Arbeitsgemeinschaft des Petershäger Gymnasiums die Proben für die Aufführung „Lysistrate“.

Der Vorhang zur Premiere öffnet sich am Samstag, 25. Februar um 19.30 Uhr. Zum Team gehören 25 Darsteller der Oberstufe und die Mitglieder der Bühnen-AG. Regie führen Rainer Hoock und Kristina Voß.

Die Komödie des griechischen Lustspieldichters Aristophanes wurde im Jahr 411 vor Christi Geburt in Athen uraufgeführt. Im Mittelpunkt der Inszenierung des Petershäger Gymnasiums steht die Friedenssehnsucht der Frauen. Anführerin der Revolution ist Lysistrate („Die das Heer Auflösende“). Sie und die Athener Frauen haben genug vom Krieg.

Wieder einmal stehen ihre Männer unter Waffen. Kriegsgegner sind die Spartaner. Die Rädelsführerin und ihre Anhängerinnen haben sich entschlossen, diese Auseinandersetzung mit außergewöhnlichen Maßnahmen zu beenden. Die Frage heißt: „Wie wollen wir das bewerkstelligen?“ Schließlich kommen sie auf die Idee, sich ihren Männern im Bett zu verweigern und sich mit den Frauen aus Sparta zu verbünden.

In einer feierlichen Zeremonie verpflichtet Lysistrate die Frauen zum Liebesstreik. Zudem besetzen sie die Akropolis, um die Staatskasse an sich zu nehmen. Die Männer sind außer sich und geraten in Not.

In der Übersetzung von Niklas Holzberg wird die derbe Ausdrucksweise von Aristophanes übernommen. „Die Spartaner sprechen bei Holzberg im bayrischen Dialekt. Wir haben uns für die plattdeutsche Sprache entschieden“, sagte Hoock.

Die Proben für die knapp zweistündige Aufführung haben Ostern 2011 begonnen. Neben den „alten Hasen“ stehen auch einige Debütanten auf der Bühne. Zuständig für Technik, Kulisse und Beleuchtung ist die Bühnen-AG, die von Christian Boller aus der Jahrgangsstufe 13 geleitet wird. Ein Teil der Akropolis wurde aus Holz zusammengebaut. Die Idee zu den Kostümen hatte Myrte Steinbock aus der 13. Jahrgangsstufe.

Nach der Premiere am kommenden Samstag im PZ des Gymnasiums finden dort drei weitere Aufführungen statt. Sie beginnen am Dienstag, 28. Februar, und Freitag, 2. März, jeweils um 19.30 Uhr und am Sonntag, 4. März, um 17 Uhr. Eintrittskarten gibt es ab sofort im Pädagogischen Zentrum täglich von 8 bis 8.15 Uhr, 9.50 bis 10 Uhr und 11.35 bis 12 Uhr.

Den Vorverkauf übernehmen Schüler der Klasse 8 d. Vorbestellungen im Sekretariat der Schule unter Tel. (0 57 07) 4 40. Zudem ist vor den vier Aufführungen die Tageskasse geöffnet.

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