Der unwahrscheinliche Fall eines Flugzeugabsturzes

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vom 18.06.2014

 

Literaturkurs des städtischen Gymnasiums Petershagen beeindruckt mit Theaterstück „Freitag, der 13.“ / 300 Besucher kommen ins PZ

Mit großem Erfolg führte der Literaturkreis eins/Q 1 des Städtischen Gymnasiums Petershagen im Pädagogischen Zentrum die Komödie „Freitag, der 13.“ auf. Fotos: Ulrich Westermann

Von Ulrich Westermann

Petershagen (Wes). Die Zahl „13“ gilt in vielen Kulturen als schlechtes Vorzeichen. Häufig wird in Hotels auf die 13. Etage und in Flugzeugen auf die 13. Sitzreihe verzichtet. Wenn die ominöse Zahl dann noch auf einen Freitag fällt, ereignen sich dem Volksglauben zu Folge besonders viele Unfälle.

Auch bei dem Theaterstück „Freitag, der 13.“, das der Literaturkreis eins/Q1 des Städtischen Gymnasiums Petershagen aufführt, geht es turbulent zu: Am Anfang ein Flugzeugunglück, zum Schluss ein Happy End. Die Proben haben bereits im Oktober begonnen.

Regie führt Lehrer und Kursleiter Christoph Bulmahn. Er freut sich über das „volle Haus“ – 300 Besucher sind ins PZ gekommen – und weist darauf hin, dass mit dem Theaterstück das Ergebnis des Schulunterrichts präsentiert wird. Das Publikum belohnt die langen Vorbereitungen mit viel Szenenbeifall und starkem Schlussapplaus.

Bevor gespielt wird, werden die Darsteller auf einer Leinwand vorgestellt: Nicht mit Namen, sondern durch besondere Tätigkeiten und Charaktereigenschaften. Vertreten waren unter anderem Computerfreak, Macho, Geschäftsmann, Neurotikerin, Sportlerin, Optimistin und Opa.

Von 11 000 Metern Flughöhe auf Null

Dann steht der Start eines Flugzeuges bevor. Zunächst geben die Stewardessen zwischen den Zuschauerreihen im Mittelgang Anweisungen: „Im unwahrscheinlichen Fall eines Absturzes benutzen Sie bitte die Notausgänge“. Auch der Pilot meldet sich zu Wort: „Wir erreichen eine Flughöhe von 11 000 Metern und eine Reisegeschwindigkeit von 850 Stundenkilometern. In neun Stunden sind wir am Ziel.“

Die Optimistin schwärmt vom sichersten Verkehrsmittel der Welt, noch sitzen die Darsteller im Publikum. Der Flug wird auf der Leinwand simuliert. Plötzlich kommt ein Sturm auf, das Flugzeug muss im Indischen Ozean notwassern. Das Spiel geht los, die Darsteller betreten die Bühne. Spielort ist eine einsame Insel. Allen Passagieren und der Crew gelingt es, sich dorthin zu retten. Notgedrungen muss die Schicksalsgemeinschaft miteinander auskommen. Die Kulisse fernab der Zivilisation bilden seltene Pflanzen, wilde Tiere, Felsbrocken und herumliegende Baumstämme. Vom Flugzeug ist nur noch ein Wrack übrig.

Die Gestrandeten versuchen, das Inselleben unter schwierigen Bedingungen zu organisieren. Sie fangen ein wildes Tier und bereiten eine Mahlzeit zu. Aber schon bald stellt sich heraus, dass sich auf der Insel weitere Menschen befinden. Zunächst gehen die neuen „Insulaner“ von Abenteuerurlaubern und Eingeborenen aus. Es kommt anders.

Letztlich lösen sich alle Probleme mit einer überraschenden Wendung: Zwei Moderatoren tauchen auf und berichten, dass die Notwasserung des Flugzeuges für eine Reality-Show fingiert worden sei.

Die „komödiantische Robinsonade“ hat Peter Reul verfasst. Er ist Lehrer am Meerbusch-Gymnasium bei Düsseldorf. Zum Originaltext wurde noch eine Rolle hinzu geschrieben, um alle Teilnehmer des Literaturkurses unterzubringen.

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