Toller Erfolg für unsere Fußballmannschaft

Toller Erfolg für unsere Fußballmannschaft der Wettkampfklasse II in der 1. Runde der Kreismeisterschaften JtfO (Jugend trainiert für Olympia)

Auf dem Bild sieht man das erfolgreiche Team bestehend aus:
Thore Fabig und Timo Demel (im Tor)
Jannik Heuer, Janik Maschmeier, Jöran Kiel, Matti Mailand, Tom Kanning, Vincent Schulz, Gleb Schapovalov, Erik Beuke, Felix Gaul, Jarne Schmitz, Noah Büsing, Till Kanning (auf dem Feld). Knut Prange (Trainer)

Nach zwei souverän gewonnenen Spielen gegen die Mannschaften der Käthe Kollwitz Realschule Minden und dem Ratsgymnasium Minden, ging es im dritten und letzten Spiel des Turniers um die Entscheidung. Der Gegner hier – das im Vorfeld genauso erfolgreiche Besselgymnasium Minden – konnte nach einem packenden Spiel beider Mannschaften dann knapp mit 1:0 bezwungen werden. Petershagen gelang nach 5 Minuten der ersten Halbzeit die frühe Führung und diese reichte dann aus, trotz einer unermüdlichen Gegenwehr des Besselgymnasiums und einer hart umkämpften restlichen Spielzeit, die die Zuschauer und sicher auch die Spieler selbst in höchste Nervosität versetzten. Aufgrund des souveränen und routinierten Coachings durch Knut Prange sowie wegen einer kämpferischen und geschlossenen Mannschaftsleistung konnten die Schüler des Städtischen Gymnasiums letztendlich den Sieg über die Zeit retten. Wir sind sehr stolz auf euch und wünschen euch am 26. September eine genauso erfolgreiche Finalrunde! Vielen Dank an den Ausrichter – das Besselgymnasium – das Turnier wurde unter hervorragenden Bedingungen durchgeführt!

(Indra Beinke)

Erkenntnis als Konstrukt

Unser Weg zur Wirklichkeit als Lösung eines Sudoku-Rätsels
Gedankenspiele im Philosophieunterricht der Stufe 10 (EF)

Stellen Sie sich vor, Ihre Lebenserwartung betrüge nicht ca. 80 Jahre, sondern 80.000 Jahre, Sie würden diese 80.000 Jahre in Summe aber so erleben, wie Ihnen Ihr jetziges Leben in der Spanne von 80 Jahren erscheint.

Mit diesem Gedankenexperiment regte Referendar Matthias Meyer vor den Sommerferien Philosophie – Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 an, über die Relativität unseres Erkennens nachzudenken.

80.000 Jahre – gepackt in ein einziges, rundes Leben: Als Kind steckten Sie noch tief in der Steinzeit. Erst in höherem Alter würden Sie erleben, wie sich Großkulturen entwickeln. Das gesamte Mittelalter durchlebten Sie in einem Jahr, die dunkle NS-Zeit in einem guten Monat. Ein Jahr würde weniger als drei Tage dauern.

Verständlich, dass unter solchen Bedingungen die Dinge vollständig anders erlebt und gewichtet würden. Und umgekehrt? Wenn das Leben nur eine Dreiviertelstunde andauern würde? Fiele diese Dreiviertelstunde zufälligerweise in die Abenddämmerung, dann erschiene die Welt als ein Ort, an dem es stets dunkler und stiller wird. Alles würde sich in Finsternis auflösen – dies wäre die weise Quintessenz jener Art von Leben. Dass alles Stunden später aus dem Dunkel wieder auftaucht, wüsste man nicht. Alles stünde vielmehr unter dem unbezwingbaren Vorzeichen des Abnehmens, des Verfalls.

Im ersten Fall wäre unsere technisierte Welt der Mobilität ein nervöses Flimmern ganz am Rande der Zeiten – vergleichbar dem plötzlichen Überkochen eines Milchtopfes, dessen Inhalt, über Jahre hinweg in großer Ruhe, nun erst, im letzten Vierteljahr, in massive Bewegung geriete. Der weltweite Auto- und Flugverkehr erschiene vielleicht wie eine Entgleisung, bei der man davon ausginge, dass sie ebenso bald, wie sie begann, wieder enden würde und die vorherige Bedachtsamkeit erneut einzöge.

Was wir von der Welt erkennen – und vor allem, wie dieses Erkannte gewichtet und gewertet wird, das hängt also zum Beispiel von der Erfahrungsspanne des eigenen Lebens ab, von der durchschnittlich erwartbaren Lebenszeit. Und diese menschliche Lebensspanne ist zwar ein faktischer Wert, aber der Vergleich mit anderen Spezies zeigt, dass dieser Wert zufällig ist. Man könnte sich nämlich auch vorstellen, wir Menschen wären so beschaffen, dass wir viel kürzer oder viel länger lebten. Immerhin war ja faktisch die durchschnittliche Lebenserwartung unserer Vorfahren dramatisch kürzer als diejenige moderner Europäer und mancherorts, z.B. in einigen Ländern Afrikas, ist das heute noch so.

Im Philosophiekurs der 10. Klasse von Herrn Braun und Herrn Meyer diente jenes Gedankenexperiment dazu, beispielhaft an der Lebenszeit zu zeigen, dass die Art, wie wir die Dinge sehen und erleben, abhängig von allen möglichen Faktoren ist: Wir stehen mit unserem Erkennen der Welt nicht auf einem stabilen, absoluten Grund – und somit können wir auch nie sagen, dass etwas „hundertprozentig wahr“ ist.

Diese Einsicht versetzte die Schülerinnen und Schüler dieses Kurses nachhaltig ins Grübeln: Was kann denn, so fragten sie sich, dann überhaupt Wahrheit sein? Wann können wir uns denn wirklich sicher sein, dass wir richtig liegen?

Chiara Maria Henke ist eine dieser Schülerinnen. Sie ließ ihren Gedanken freien Lauf in Form eines längeren Aufsatzes, sozusagen einer philosophischen Reise ins eigene Nachdenken. Chiara kam auf eine bestechende Idee: Sie verglich den tastenden Vorgang des Gewinns von Erkenntnissen im Laufe eines Lebens mit der Strategie bei der Lösung eines „Sudoku“-Rätsels.

„Wir schauen, ob eine Erkenntnis eine relativ hohe Wahrheitswahrscheinlichkeit hat“, schreibt sie. „Also, wenn man das aufs Beispiel überträgt, habe ich ein Kästchen, wo drei Zahlen hineinpassen könnten. Demnach würde ich schauen, welche Zahl wahrscheinlicher ist.“ Fürs Erkennen hieße das: „Ich würde mich dafür entscheiden, dass eine Erkenntnis wahr ist. Danach habe ich gegebenenfalls wieder eine Erkenntnis und fülle damit mein nächstes Sudoku-Feld. Erst am Ende kann ich dann beim Sudoku feststellen, ob alle Zahlen richtig in den Feldern stehen, also ob mich die Erkenntnisstufen zum richtigen Ergebnis geführt haben und somit richtig sind.“

„Das Problem in der Realität“, so erkennt Chiara weiter, „ist allerdings, dass ich nie ein vollständiges Sudoku-Feld erhalten werde, bzw. eine endgültige Lösung. Dementsprechend könnten wir zu keinen (abschließend) richtigen Erkenntnissen kommen, da es keine Wirklichkeit gibt.“ So gebe es im Erkennen immer nur eine relative Korrektheit.

„Es kann aber auch sein, dass eine falsche Annahme mit ins Sudoku-Feld geraten ist“ – was den Erkenntnisprozess, der darauf aufbaut, verzerren würde. Im Endeffekt, so Chiaras Schlusssatz, könne man „nie sagen, ob die gesammelten Erkenntnisse der Wahrheit tatsächlich entsprechen.“

Unsere Wirklichkeit, so hat diese Schülerin erkannt, spiegelt sich nicht 1:1 in unserem Kopf. Vielmehr ist es ein tastender Prozess, der uns dazu führt, unseren „Reim auf die Welt“ zu machen: Wir gehen von ungedeckten Annahmen aus und bauen darauf dann weiter. Ob diese Annahmen es verdienen, Fundamente unserer Lebensüberzeugungen zu sein, ist abschließend kaum zu beurteilen. Also müssen wir stets kritisch dem gegenüber bleiben, was uns in der Regel so felsenfest und selbstverständlich erscheint. Es kann sich lohnen, sedimentierte Meinungen zu hinterfragen, also „Sudoku-Fehler“ so gut wie möglich auch nachträglich noch auszumerzen.

Wir kennen die Welt nicht so, wie sie wirklich ist. Es ist folglich sogar die Frage – so die radikale Schlussfolgerung Chiaras –, ob es „die“ Wirklichkeit überhaupt gibt. Sie erscheint je als eine andere gemäß unseren Blickwinkeln, unseren „Vor-Deutungen“. Somit sind wir selbst diejenigen, die je unsere „wirkliche Wirklichkeit“ konstruieren.

Genau dies ist eine der Aufgaben des Philosophieunterrichts in der Oberstufe: Wir hinterfragen und spielen im Kopf und miteinander Möglichkeiten durch: Möglichkeiten dessen, was Wirklichkeit ist, Möglichkeiten im Verständnis guten Handelns, Möglichkeiten von Sinnsetzungen, Varianten von Konzepten guten Menschseins.

Chiaras Sudoku-Bild für Erkenntnis und Aneignung von Realität wird den Mitgliedern des Philosophiekurses aus Klasse 10 hoffentlich noch lange im Kopf herumschwirren.

Stefan Braun, Kurslehrer eines Philosophiekurses in der Stufe 10

Glücksfall fürs Rote Kreuz

Dass am Gymnasium Petershagen Rettungssanitäter ausgebildet werden, hat sich in den heftigsten Zeiten der Pandemie als Vorteil erwiesen. Alle Probleme sind aber noch nicht gelöst.

Dass Schüler so gut in Sachen Erster Hilfe und bis zum Rettungssanitäter ausgebildet werden wie am Gymnasium, ist schon eine Besonderheit. Bei Covid war das sehr hilfreich. MT-Archivfoto: Oliver Plöger © ploeger

Oliver Plöger
Petershagen. Durch Covid-19 hat sich das Aufgabenspektrum des Deutschen Roten Kreuzes in Petershagen komplett verschoben. „Sanitätsdienste bei Groß-veranstaltungen, die üblicherweise einen großen Anteil der Arbeit ausmachen, ent-fielen zeitweilig nahezu vollständig“, so Markus Tönnies, stellvertretender Leiter der Lahder Rettungswache. Angesichts der Pandemie gab es auch bei den haupt-amtlichen Kräften zwischendurch einen höheren Personalaufwand. Die 15 Stel-len der Rettungswache, besetzt von 20 Personen –mussten zeitweise um drei Stellen aufgestockt werden. Dass das durch die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Petershagen und den dort professionell ausgebildeten Rettungssa-nitätern und Rettungshelfern kurzfristig möglich war, dürfte zu den Besonder-heiten des DRK in Petershagen zählen.

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Radieschen, Rotkelchen und Papperlapapp

Archiv für Alltagskultur übernimmt Schüler- und Abiturzeitungen aus Petershagen

Immer wieder einmal erhält das Archiv für Alltagskultur in Westfalen Schenkungen von Schriftgut oder Fotografien. Neuester Zugang ist ein umfangreicher Bestand an Schüler- und Abizeitungen aus der Zeit zwischen 1960 und 2021. Dieser wurde von Wolfgang Battermann übergeben, der während seiner Tätigkeit als Lehrer am Gymnasium Petershagen und weit darüber hinaus eine umfangreiche Sammlung an Publikationen aus Schülerhand zusammengetragen hat.

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„Und mal etwas wagen“

Christine Werner hat die Schulleitung des Gymnasiums übernommen.
Die 44-Jährige möchte das naturwissenschaftliche Profil der Einrichtung stärken.

Christine Werner hat ein Sabbatjahr in Brasilien verbracht. Nun ist die 44-Jährige von einem Gymnasium in Herford nach Petershagen gewechselt. MT-Foto: Claudia Hyna

Petershagen. Die ersten drei Wochen als neue Schulleitung am Gymnasium hatten es in sich. Entlassung der Abiturienten, Einschulung der neuen Fünftklässler, Zeugniskonferenzen, Beförderungsverfahren, Gespräche mit dem Kollegium: „Gefühlt habe ich schon ein Schuljahr durch“, sagt Christine Werner (44) und lacht. In den Fe-rien geht es weiter: In der schulfreien Zeit möchte sich die Chefin jeden Raum ansehen, um ein Gefühl für das Gebäude zu bekommen.

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Christine Werner neue Schulleiterin am Gymnasium Petershagen

Christine Werner freut sich auf ihre neue Aufgabe als Schulleiterin
am Gymnasium Petershagen. Foto: Krischi Meier

Petershagen (kri). Christine Werner war am Ravensberger Gymnasium in Herford neun Jah­re lang für die MINT-Koordination und die Begabungsförderung zu­ständig, hat Angebote zur Berufs­orientierung für die Schülerinnen und Schüler erstellt und war eben­so Beauftragte für Medien und Digitalisierung. Nun stellt sich die Herforderin einer neuen Aufgabe und ist zum 1. Juni als Schulleiterin an das Gymnasium Petershagen gewechselt. ,,Ich wurde auf die freie Stelle hingewiesen und habe mir darauf hin das Gymnasium in Petershagen in den letzten Herbst­ferien für einen ersten Eindruck angeschaut”, erinnert sie sich. Ka­rin Fischer-Hildebrand habe ihr als damalige Schulleiterin die Schule und das Kollegium ans Herz ge­legt. Doch das reichte noch nicht ganz, um Christine Werner voll­ständig zu überzeugen. ,,Für mich war es absolut wichtig, dass Infor­matik als Leistungskurs angeboten wird”, erzählt sie. ,,Mein Herz schlägt einfach für die Informatik.”

Als Christine Werner von der Spendenaktion zugunsten der Uk­raine gehört hatte, war sie zutiefst beeindruckt und wusste sofort, dass Petershagen mit so enga­gierten Schülern der richtige Ort für sie sei.
Neben der Tätigkeit als Schullei­terin möchte sie auch als Lehrerin aktiv den Unterricht leiten, denn die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern sei ihr wichtig. Einen Fokus möchte sie in ihrer Arbeit in Petershagen auch auf die indi­viduelle Förderung legen. ,,In der Schulzeit haben die meisten Schü­lerinnen und Schüler Zeit, die un­terschiedlichsten Hobbys und Ak­tivitäten auszuprobieren. Daher ist für mich ein großes AG-Angebot wichtig.”

Von Petershagen als Ortschaft habe sie bisher nicht so viel ge­sehen, berichtet sie von zwei arbeitsintensiven Wochen Anfang Juni. Zunächst war es ihr wichtig, schon kurz vor den Sommerferien einen ersten Überblick über die Schule zu bekommen. ,,Die Schule ist wirklich gut aufgestellt”, freut sich Christine Werner. Nun sei es an der Zeit, alle Abläufe genau kennenzulernen. Dazu möchte sie nach den Sommerferien in jeder Klasse mit den Schülerinnen und Schülern sprechen, um gemeinsa­me neue Ideen zu entwickeln.”Ich möchte, dass sich alle Schüler und Kollegen wohlfühlen und jeden Morgen mit Freude ins Gymnasi­um kommen.”

Eigenen Begabungen und Interessen Raum geben

Erfolgreiches Arbeiten im Expert/inn/enprojekt der Sekundarstufe I

In unserer schnelllebigen Zeit sind wir meistens im „Erledigungsmodus“. Selten kommen wir dazu, einmal unseren ureigenen Interessen nachzugehen und dem, was uns eigentlich am Herzen liegt, den ihm angemessenen Raum zu geben.

Genau dies macht das „Expert/inn/enprojekt“ möglich – ein zentraler Baustein der Begabungsförderung an unserer Schule. Einmal in Ruhe einem selbst gewählten Thema nachgehen, einem Thema, mit dem man sich immer schon einmal beschäftigen wollte, weil es einem einfach wichtig ist: Das ist die Idee, der auch in diesem Jahr wieder einige Schülerinnen und ein Schüler aus Klassen der Sekundarstufe I über das gesamte Schuljahr hinweg ein paar Stunden jeder Woche widmeten. Umsetzbar wurde dies durch ein „Drehtürmodell“, das schulorganisatorisch Zeitfenster am Schulmorgen generierte.

Dass dieses Zeitfenster allein nicht ausreicht und viel zusätzliche Arbeit auch zu Hause zu erledigen ist, merkten die „Expert/inn/en“ schnell. Aber die anspruchsvoll-selbstständige Tätigkeit, die sie aufbrachten, machte auch Spaß. Letzten Mittwoch (22.06.) war dann das abschließende Event: der Präsentationsabend des Expert/inn/enprojekts, wo Eltern und Geschwister die Ergebnisse zu hören und zu sehen bekamen.

Benjamin von Heesen aus der Klasse 7a stellte hier seine Arbeit zu Robotern vor: „Wie sie denken und was sie für uns tun“ – sicherlich eine brandaktuelle Thematik, bei der sich zeigt, wie hilfreich moderne Technik sein kann. Nele Sofie Korte aus der 7e sprach über eine bedrohte „Welt unter Wasser – Das Great Barrier Reef als Ökosystem“: Sowohl Schönheit als auch weitgreifende Schäden durch zu hohe Meerestemperaturen kamen hier zur Sprache und es zeigte sich wieder einmal: Wir müssen etwas tun, um unsere schöne Welt zu erhalten! Das war auch die Botschaft von Pia Friedrichs Arbeit über „Wildbienen in der Krise!“: „Lasst uns anpacken und – analog zu den Imkern, die sich um die Honigbienen kümmern, die Lebensbedingungen der Wildbienen stärken.“ Dazu ermutigte uns die Schülerin aus der Klasse 7c. Sie führte im Detail vor, wie es gelingen kann, die Wildbienen zu stärken. Interessant, dass sich gleich drei der Expert/inn/en-Arbeiten um Krankheiten drehten. Lilly-Marleen Bischoff (8b) stellte „Behandlungsmethoden in der Brustkrebstherapie“ vor – unter anderem auch die mit großen Hoffnungen verbundene Immunonkologie. Es wäre tatsächlich phantastisch, wenn der hierbei konzipierte Wirkmechanismus funktionieren würde. Es sieht ganz danach aus! In Anna Laura Nehrts Vortrag über unser Leben mit Corona wurden interkulturelle Unterschiede deutlich: Corona in Deutschland und Corona in Brasilien – die Schülerin aus der 9b zog vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen authentische Vergleiche und schaffte es, diese uns alle so belastende Thematik sehr authentisch und lebensnah aus ganz eigener Perspektive zu präsentieren. Anna Dorothea Usselmann aus der 7c verschaffte den Zuhörer/inne/n einen Gesamtüberblick über die Geschichte der Impfungen: „Von Pocken bis Corona“: Interessant, wie die Impfidee entstand und welch segensreiche Wirkungen sie in unterschiedlichen Szenarien entfaltete. Man erfuhr beispielsweise, dass Grippe-Impfstoffe in jedem Jahr an die sich ändernden Erreger neu angepasst werden. Mia Sophie Traupes Interesse ging in eine ganz andere Richtung. Die Schülerin aus der 7a interessierte sich für Piratinnen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Es gab auch Frauen (teils als Männer verkleidet), die mit wilden Gesellen auf ungewiss-gefährliche Fahrt gingen. Gar nicht so leicht, hierzu ergiebiges Recherchematerial zu finden. Mia Sophie schaffte das souverän.

Dies alles konnte man also erfahren auf dem Präsentationsabend des Expert/inn/enprojekts am 22.06. – wunderbar zwischenmoderiert von Anna Laura Nehrt, einer der Teilnehmerinnen. Dank gebührt auch Falk Usselmann, der bei Generalprobe und Durchführung der Präsentationsveranstaltung technischen Support lieferte. An diesem Abend erhielten die Teilnehmer/innen feierlich die Druckversionen ihrer Arbeiten überreicht: die vielleicht erste eigene Arbeit, die man selbst in Händen hält! Eine tolle Erfahrung!

Wie dem Klimawandel begegnen?

Innovative Lösung für Überschwemmungsereignisse von Schülerinnengruppe in Berlin vorgestellt

Jede und jeder hat die schrecklichen Ereignisse aus dem Ahrtal vor Augen. Eine Schülerinnengruppe des Gymnasiums Petershagen aus den Jahrgangsstufen EF und QII hat diesen Schrecken zum Anlass genommen, für Überschwemmungsereignisse eine innovative, einfache und wirksame Lösung im Sinne der Anpassung an zukünftige Herausforderungen, die durch den menschengemachten Klimawandel entstehen, zu entwickeln. Den Rahmen für diese Arbeit bildete der Young Econimic Sumit, kurz YES!, dem größten deutsche Schulwettbewerb zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie steht.

Im Rahmen des Projekts haben Emma Beuke, Marie David, Merle Hartmann, Chiara Henke, Marit Klenke, Laura Runge und Jana Winsel unterstützt von Forschenden des Leibnitz-Instituts für Wirtschaftsforschung, mehr als ein halbes Jahr lang außerhalb des Unterrichts gearbeitet, um auf Basis einer fundierten Problemanalyse eine Lösung für das Problem der Überschwemmungen in Folge des Klimawandels zu kommen. Die Lösung erscheint dabei einfach wie faszinierend zugleich: HOUSEA. Durch den Wiederaufbau von Häusern in ehemals überfluteten Gebieten auf Stelzen, sollen diese Regionen nachhaltig als Wohnumfeld weiter genutzt werden können. Die gewonnenen Räume unter den Häuser sollen im Dialog mit den zukünftigen Bewohnern zu kleinen Anbauflächen oder Treffpunkten entwickelt werden. So werden diese dauerhaft bedrohten Gebiete zum Ort sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit.

Die Projektidee wurde im Rahmen des Regionalfinals in Berlin im Beisein des Berliner Bildungsstaatssekretärs Alexander Slotty und des Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Prof. Marcel Fratzscher, PhD, vorgestellt und von den anwesenden Schülerinnen und Schülern der anderen Wettbewerbsgruppen kritisch diskutiert. Zwar reichte es am Ende nicht für den Sieg, aber die langfristige Projektarbeit, das würdige Finale in der Bundeshauptstadt und die kritische aber konstruktive Diskussion dieser und anderer Wettbewerbsideen im Teilnehmerfeld haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Nähere Informationen zum Regionalfinale und zum Wettbewerb finden sich hier: https://www.young-economic-summit.org/regionalfinale-ost-2022/

Abiturentlassungsfeier 2022

Programm der Entlassungsfeier vom 17. Juni

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Gruppenfoto | Petershäger Anzeiger

Fotos der Entlassungsfeier | Matthias Fabritz

Einschulung der neuen Jahrgangsstufe 5

Am 13. Juni wurden vier neue Klassen eingeschult.
Herzlich Willkommen! Hier unsere neuen Schüler:

5a mit Frau Bedke und Herrn Kettelmann
5b mit Frau Zacharia und Herr Fahrendorf
5c mit Frau Wrachtrup und Herr Tiedemann
5d mit Frau Ehambram und Herr Braun

Stufenfahrt der J5

Zum Freizeitzentrum Schloß Dankern vom 30. Mai bis zum 3. Juni 2022.

Im Schnelldurchlauf

Schülerinnen und Schüler befragen Landtagskandidaten beimSpeeddating im Gymnasium

Oliver Plöger
Petershagen. „Mit welcher Schulnote würden Sie das Schulsystem bewerten?“ So die Frage einer Schülerin beim Speeddating mit AfD-Kandidat Matthias Groh. Seine Antwort: „Das kann ich nicht, dazu bin ich zu lange raus.“ Er höre nur die Schreckensnachrichten, wenn die Ergebnisse der Pisa-Studie bekannt gegeben werden. Genau die wunderten ihn jetzt – bei der Speeddating-Aktion zur Landtagswahl habe er bei sechs Terminen an zwei Tagen sehr engagierte und neugierige Schüler erlebt.

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Kontakt

Gymnasium Petershagen

Hauptstr. 15
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