Informationen zur Anmeldung für die Oberstufe

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
Ihnen und euch steht eine wichtige und aufregende Entscheidung bevor – da gibt es sicherlich einigen Informationsbedarf. Damit Sie und ihr unsere Schule – coronabedingt auch aus der Ferne – etwas näher kennenlernen könnt, haben wir hier einige wichtige Informationen zusammengestellt.

Viel Spaß beim Lesen und Hören!

Welche Fragen sind noch offen? Unter stefan.pasch@gympet.net können sie jederzeit gestellt werden!
Ich freue mich darauf, Sie und euch bald in unserer Schulgemeinde willkommen heißen zu können.

Stefan Pasch
Oberstufenkoordinator

Anmeldeverfahren im Februar 2021

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
leider können wir uns nicht persönlich kennenlernen, da es pandemiebedingt für die Anmeldung in diesem Jahr einige Besonderheiten geben muss. Im Folgenden erkläre ich Ihnen, sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, das Verfahren.

TELEFONISCHE ODER PERSÖNLICHE BERATUNG:

Vom 15. bis 18. Februar stehen Ihnen jeweils von 14-17 Uhr Mitglieder der Schulleitung für ein telefonisches bzw. persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung: Frau Fischer-Hildebrand (Schulleiterin), Frau Beinke (stellvertretende Schulleiterin), Herr Pasch (Oberstufenkoordinator).
Diese Beratung ist in erster Linie für diejenigen gedacht, die noch Beratungsbedarf haben oder persönliche Angelegenheiten vertraulich mitteilen möchten.
Bitte buchen Sie unter dem folgenden Link einen Termin bis zum 14.02.2021 und geben Sie an, ob Sie zurückgerufen werden möchten oder persönlich kommen werden (ein Elternteil).
>> Zur Terminvereinbarung

ANMELDEWOCHE:
Sie finden auf der Website unserer Schule alle erforderlichen Anmeldebögen, die Sie bitte ausgefüllt und unterschrieben in der Zeit vom 22. bis 25. Februar 2021 von 14-17 Uhr in unserem Sekretariat abgeben. Innerhalb der Anmeldewoche ist keine besondere Terminvergabe vorgesehen.

Mitzubringen sind:

  • Anmeldebogen für die Oberstufe, sowie ggf. die Vollmacht für die Anmeldung zum Schulbesuch (getrenntlebende Erziehungsberechtigte mit gemeinsamem Sorgerecht)
  • eine Kopie des letzten Zeugnisses (erstes Halbjahr Klasse 10); das Abgangszeugnis mit dem Q-Vermerk wird nachgereicht
  • eine Kopie der Geburtsurkunde
  • eine Kopie des Bronze-Schwimmabzeichens
  • Masern – Impfschutznachweis

Formulare zum Ausdrucken (Pdf) und ergänzende Informationen

>> Anmeldebogen für die Oberstufe zum Schuljahr 2021-22
>> Information zum Datenschutz

Sie können uns diese Unterlagen auch postalisch oder per Email (info@gympet.de) zukommen lassen oder in den schulischen Briefkasten neben dem Eingang zum Sekretariat einwerfen:

Städtisches Gymnasium Petershagen
Hauptstr.15
32469 Petershagen

Nach Erhalt der Anmeldebestätigung im Frühjahr finden Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler statt, die wir aktuell noch nicht terminieren können.

Viele Grüße,
Stefan Pasch

Informationen zur Anmeldung für die Jahrgangsstufe 5

Liebe Eltern, liebe Viertklässlerinnen und Viertklässler,
Ihnen und euch steht eine wichtige und aufregende Entscheidung bevor – da gibt es sicherlich einigen Informationsbedarf. Damit Sie und ihr unsere Schule – coronabedingt auch aus der Ferne – etwas entdecken könnt, haben wir hier einige wichtige Fakten und Eindrücke zusammengestellt.
Viel Spaß beim Stöbern!

Welche Fragen sind noch offen? Unter mariam.ibrahim@gympet.net können sie jederzeit gestellt werden!
Ich freue mich darauf, Sie und euch bald in unserer Schulgemeinde willkommen heißen zu können.

Mariam Ibrahim
Erprobungsstufenkoordinatorin

Anmeldeverfahren im Februar 2021

Sehr geehrte Eltern, liebe Kinder,
leider können wir uns noch nicht alle persönlich kennenlernen, da es pandemiebedingt für die Anmeldung in diesem Jahr einige Besonderheiten geben muss. Im Folgenden erkläre ich Ihnen, sehr geehrte Eltern, das Verfahren.

TELEFONISCHE ODER PERSÖNLICHE BERATUNG:
Vom 15. bis 18. Februar stehen Ihnen jeweils von 14-17 Uhr Mitglieder der Schulleitung für ein telefonisches bzw. persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung: Frau Fischer-Hildebrand (Schulleiterin), Frau Beinke (stellvertretende Schulleiterin), Frau Ibrahim (Erprobungsstufenkoordinatorin).
Diese Beratung ist in erster Linie für diejenigen gedacht, die keine Empfehlung für das Gymnasium haben, die noch Beratungsbedarf haben oder persönliche Angelegenheiten vertraulich mitteilen möchten.
Bitte buchen Sie unter dem folgenden Link einen Termin und geben Sie an, ob Sie zurückgerufen werden möchten oder persönlich kommen werden (ein Elternteil).
>> Zur Terminvereinbarung

ANMELDEWOCHE:
Sie finden auf der Website unserer Schule alle erforderlichen Anmeldebögen, die Sie bitte ausgefüllt und unterschrieben in der Zeit vom 22. bis 25. Februar von 14-17 Uhr in unserem Sekretariat abgeben. Innerhalb der Anmeldewoche ist keine besondere Terminvergabe vorgesehen.

Mitzubringen sind:

  • Anmeldebogen für die Jahrgangsstufe 5 (sowie ggf. die Vollmacht für die Anmeldung zum Schulbesuch (getrenntlebende Erziehungsberechtigte mit gemeinsamem Sorgerecht)
  • den Anmeldeschein, den Sie von der Grundschule erhalten haben (außer Niedersachsen)
  • eine Kopie des letzten Zeugnisses (erstes Halbjahr Klasse 4) mit der Schulformempfehlung (außer Niedersachsen)
  • eine Kopie der Geburtsurkunde
  • Masern – Impfschutznachweis
  • eine Kopie des Bronze-Schwimmabzeichens (kann bis zur Klassenfahrt J5 nachgereicht werden)
  • ggf. Anmeldung zum herkunftssprachlichen Unterricht (Russisch)

Formulare und ergänzende Informationen (Pdf)

>> Anmeldebogen für die Jahrgangsstufe 5 zum Schuljahr 2021-22
>> Information zum Datenschutz
>> Lernen mit digitalen Medien am Städtischen Gymnasium Petershagen
>> Anmeldebogen zum HU-Unterricht
>> Leitfaden zum Herkunftsprachlichen Unterricht

Sie können uns diese Unterlagen auch postalisch oder per Email (info@gympet.de) zukommen lassen oder in den schulischen Briefkasten neben dem Eingang zum Sekretariat einwerfen:

Städtisches Gymnasium Petershagen
Hauptstr.15
32469 Petershagen

Nach Erhalt der Anmeldebestätigung im Frühjahr können Sie und könnt ihr euch auf eine Einschulungszeremonie am 15. Juni 2021 um 17 Uhr im Pädagogischen Zentrum eurer neuen Schule freuen.

Bis bald,
Mariam Ibrahim

Virtuelles Schnuppern am Gymnasium

Informationen, Video und Berichte als Ersatz für ausfallenden Tag der offenen Tür

Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschulen blicken gespannt in die Zukunft. Sie werden im neuen Schuljahr eine weiterführende Schule besuchen. Es ist für sie enttäuschend,dass die Tage der offenen Tür in diesem Jahr coronabedingt nicht stattfinden können. Diese hätten den jungen Schülerinnen und Schülern einen ersten Einblick in ihr zukünftiges Schulleben geboten. Das Städtische Gymnasium Petershagen lädt daher ein, die Informationsangebote auf der Homepage www.gympet.de zu nutzen. Hier finden zukünftige Schülerinnen und Schüler der Erprobungs- bzw. Oberstufe sowie deren Eltern neben den Hinweisen zu Anmeldemodalitäten, die in diesem Jahr vom gewohnten Verfahren abweichen, auch ein Angebot zum digitalen Schnuppern.

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Baustellen der Digitalisierung

Schwierigkeiten gibt es bei der Ausstattung der Endgeräte und der Glasfaseranbindung

Digitalisierungistmehr, als mobile Endgeräte in den Unter-richt einzubinden. Das sagte Bürger-meister Dirk Breves (CDU) im Fach-ausschuss. Das Konzept der Stadt wur-de von den Kommunalpolitikern für gut befunden.

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Junice Gerling liest am besten

Wettbewerb am Gymnasium Petershagen

Junice Gerling hat den Vorlesewettbewerb des städtischen Gymnasiums gewonnen. Sie vertritt die Schule im Kreiswettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Im Finale stellten die fünf Klassensieger Junice Gerling (6a), Hailey Pralle (6b), Ben Levin Bult (6c), Felix Rathert (6d), Melina Rösner (6e) ihre selbst gewählten Texte der Jury und einigen Klassenvertretern vor. Danach lasen sie einen fremden Text vor.

Die Wahl fiel der Jury – bestehend aus Tanja Fehling als Leiterin der Stadtbibliothek Petershagen, dem Englisch-Muttersprachler und Fremdsprachenassistent am Gymnasium Tom Ward und der Deutsch-lehrerin Kati Lax – sehr schwer. Schließlich fiel die Entscheidung bei einem Stechen zwischen drei Kontrahentinnen.

„Um einen Text gut verstehen zu können, ist es besonders für einen Fremdsprachler wichtig, dass mit guter Betonung, stimmlicher Unterscheidung von wörtlicher Rede und Erzähltext und im richtigen Tempo vorgelesen wird“, sagte die Jury.

Was für die Klassensieger einer Nervenprobe gleichkam, war für die Zuhörer großartig, denn so konnten sie noch länger dem Geschehen im Fremdtext „Zurück in Sommerby“ von Kirsten Boie lauschen. Alle Klassensieger erhielten für ihre Leistung Bücher oder einen Buchgutschein von der heimischen Buchhandlung Betz.

Auf Hochglanz

Stolpersteine verwittern mit der Zeit. Um sichtbar zu bleiben, müssen sie von Zeit zu Zeit geputzt werden. Diese Aufgabe haben jetzt Schüler des Gymnasiums übernommen.

Neun Jungen und Mädchen der Klasse 6e des Städtischen Gymnasiums Petershagen haben mit ihrer Deutsch- und Erdkundelehrerin Nele-Marie Löbke mehr als 20 Stolpersteine in der Innenstadt gereinigt.

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1. Platz für Thea Plaggemeier

Literaturwettbewerb 2020

Auch in diesem Jahr hat es wieder einen Literaturwettbewerb an unserer Schule gegeben. Diesmal zum Thema „Sieh die Welt mit anderen Augen!“. Doch eine Preisverleihung war diesmal nicht möglich. Sehr schade, denn so konnten wir die gelungenen Erzählungen von Lennja Kristin Mai, Nike Schmidt, Charlotte Witte, Sophie Völker, Jori Bruns, Johanna Müller und Thea Plaggemeier in diesem Jahr leider nicht so würdigen, wie sie es verdient hätten. Da alle Beiträge richtig gut gelungen sind, gab es auch für alle Teilnehmerinnen einen Buchgutschein. Den ersten Platz zu bestimmen, war diesmal schwerer denn je. Schließlich fiel die Wahl auf Thea Plaggemeier. Ihr Erzählung kann man hier lesen. Es lohnt sich …

Sieh die Welt mit anderen Augen – Der Krähendetektiv

Auf einer Laterne in der Nähe des Reichstags saß eine Krähe. Um genau zu sein, eine Krähe, die durch einen Unfall eine Kralle verloren hatte. Die anderen Krähen nannten sie deshalb die ‚Krähe, die eine Kralle verloren hat‘ (was sie sehr ärgerte). Sie beobachtete (wie jeden Tag) einen dicken Mann, der in einem Haus saß, wo Menschen von anderen Menschen Futter bekommen. Krähe mochte dieses Futter. Vor dem Mann stand eine Platte mit einem Fleischbrocken, der zwischen fluffige, braune Scheiben gelegt war. Darauf lagen Blätter und eine rote Flüssigkeit. Neben dem Fleischdings lagen gelbe Stäbchen, und diese gelben Stäbchen waren das, was Krähe wollte. Sie kannte den Mann (er saß dort regelmäßig und bestellte sich immer dasselbe Futter). Ab und zu tauschte sie mit dem Mann. Er gab der Krähe ein paar von den Stangen und sie brachte ihm von ihren Schätzen: glitzernde Deckel von den Behältern, aus denen Menschen tranken, funklige Splitter oder glitzernde Verpackungen von Menschenfutter. Je, nachdem, was sie so fand. Ihre Ururururgroßmutter war eine Elster gewesen. Sie hatte die Vorliebe für Glitzeriges im Blut.

Kommisar Müller-Brochterbuck saß wie jeden Tag in seinem Lieblingsrestaurant und aß dort zu Mittag: Burger mit Pommes, wie immer. Der Kommissar war eigentlich sehr stolz auf seine Menschenkenntnis und seinen Scharfsinn, aber er ärgerte sich, dass er die Serie von Einbrüchen, die Berlin gerade erlebte, noch immer nicht beendet und die Einbrecherbande gefangen hatte. Die Kerle waren verdammt schlau! Von Tieren hatte er hingegen keine große Meinung. Er dachte sie wären dumm. Gerade kam wieder diese Krähe angeflattert, die scharf auf seine Pommes war. Er erkannte sie an ihrer fehlenden Kralle. Immer brachte sie ihm irgendwelchen Schrott mit – Kronkorken, Alufolie oder Splitter kaputter Bierflaschen. Er fand die Krähe lustig. Sie schien ihn bezahlen zu wollen. Während der Kommissar sein Mittagessen verspeiste, entwickelte die Bande ganz in der Nähe den Plan für ihren nächsten Einbruch: Ganove Drei, Vier, Zwei und Eins brechen die Tür des Juweliergeschäfts „Echt Gold“ auf. Ganove Fünf fährt den Fluchtwagen vor. Ganove Drei und Vier stehen Schmiere. Ganove Zwei und Eins gehen hinein, schlängeln, schlüpfen und ducken sich unter den Laserstrahlen der Überwachungsanlage hindurch, schneiden ein Loch in die Scheibe der ersten Austellungsvitrine und packen die berühmten Diamanten von Edfu ein. Nun schlüpfen, schlängeln und ducken sie sich unter den Laserstrahlen zurück. Diese Prozedur wird wiederholt, bis alle Vitrinen leer sind. Dann verlassen alle Ganoven den Einbruchsort. Einfach, aber brillant – so wie alle ihre Einbrüche bisher funktioniert hatten.

Am Abend (das Geschäft mit den Futtersachen hatte schon geschlossen) saß Krähe immer noch auf dem Leuchtestab und beobachtete die Himmelslichter. Aus dem Augenwinkel sah sie etwas Komisches: Fünf dunkel gekleidete Menschen gingen in ein Haus neben dem Futterhaus, wo Menschen Funkelsteine für den Hals, die Ohren oder die Finger bekamen. Sie sah manchmal lange dabei zu, wie sich das große Licht am Himmel in den Funkelsteinen spiegelte. Nun war der Feuerball weg und man konnte nicht viel sehen. Der einzige Schimmer kam von einem Licht im Laden. Es bewegte sich, und einer der Menschen beschwerte sich: „Hallo, wo ist das Auto? Komm mal mit der Taschenlampe!“ Krähe verstand die Menschensprache ein bisschen (ihr Ururururopa war ein Papagei gewesen). Einer der Menschen kam mit einem Tragelicht heraus. „Ein komischer Name für ein Licht, Taahschenlaahmpe“, dachte Krähe. Sie beobachtete, wie die Menschen Funkelsteine in Beutel steckten und die Beutel aus dem Haus brachten. Einer der Beutel war auf. Ob sie es sich wohl erlauben konnte, sich einen Stein zu stibitzen? Ach, den Menschen würde es nicht auffallen. Sie flog los, schnappte einen Stein und brachte ihn in ihr Nest. Sollte sie sich noch einen holen? Schade, der Beutel war schon in einem dieser Metalldinger, mit denen die Menschen sich schnell bewegen konnten (sie hatten ja keine Flügel). Die Klappe auf der Hinterseite war noch offen. Sie musste sich beeilen. Sie flog in das Metallding und holte einen weiteren Funkelstein (sie konnte gut picken, ihre Ururururgroßtante war ein Huhn gewesen). Aber was war denn das: ein weiterer Beutel flog durch die Klappe, es folgte ein lauter Knall und es wurde dunkel. Krähe war gefangen. Nun setzte sich das Metallding in Bewegung. Krähe wusste, dass sie nur durch die Klappe wieder herauskam. Sie musste also darauf warten, dass jemand sie öffnete. Nach einer Weile, in der sich Krähe schon zweimal den Kopf gestoßen hatte, hielt das Metallding an und die Klappe ging auf. Schnell schnappte sie sich noch einen Stein und flog heraus. Draußen sah es so aus, wie die Gegend, in der ihr Nest war. An der Wand auf einem der Häuser war eine Kuh angesprüht worden. Krähe kannte das Bild. Zum Glück hatte sie von ihrer Urururoma (einer Brieftaube) ihren guten Orientierungssinn geerbt, so war sie schnell wieder in ihrem Nest. Am nächsten Tag saß sie wieder auf dem Leuchtstab und beobachtete den dicken Mann. Er saß nicht wie sonst in dem Futterhaus, sondern stand da, wo gestern die Männer ihr Metallding abgestellt hatten. Er sprach laut mit einem anderen Mann. Er schien sehr wütend zu sein und zeigte immer wieder auf das Funkelsteinehaus. Krähe flatterte vorsichtig näher. Sie hatte als Tauschgegenstand einen der Steine mitgebracht.

Kommissar Müller-Brochterbuck war stinkesauer. Wieder hatten die Einbrecher zugeschlagen, dazu noch neben seinem Lieblingsrestaurant! Es machte ihn so fassungslos, dass er nichtsahnend sein Mittagessen gefuttert hatte, während die Räuber wahrscheinlich den teuersten Juwelier Berlins „Echt Gold“ ausspioniert hatten. Immer, wenn er wütend war, musste der Kommissar etwas essen. Also setzte er sich ins Café und bestellte das Übliche. „Ah,“ dachte er, „da ist auch wieder dieser dumme Vogel.“ Der Kommissar beobachtete abfällig, wie die Krähe sich vorsichtig näherte und dachte: „Hat immer nur sein Fressen im Kopf, das dumme Vieh!“ Doch dann fiel ihm auf, dass die Krähe etwas Glitzerndes im Schnabel trug. War das etwa…? Nein! Sie hatte doch nicht etwa einen Teil der Beute gefunden? Doch! Das Ding sah eindeutig so aus, wie ein Anhänger, der bei dem Überfall gestohlen worden war! Die Krähe kam vorsichtig näher und ein Tausch (Pommes gegen Anhänger) brachte Klarheit. Müller-Brochterbuck wusste, dass es sinnlos war, mit einem Vogel zu sprechen, dennoch fragte er: „Hast du noch mehr davon?“

„Mehr davon“ verstand die Krähe – ja, sie wollte noch mehr von den gelben Stäbchen, schnell flog sie zu ihrem Nest und holte einen weiteren Funkelstein. Der dicke Mann sah nun viel fröhlicher aus als vorher, er wirkte richtig aufgeregt und fuchtelte mit den gelben Stäben, während er schnell in ein eckiges Ding sprach, dass er in der anderen Hand hielt. Krähe freute sich mit dem Mann, dass sich seine Laune so schnell verbesserte (und auch über die Stäbchen). Wie viele davon würde sie wohl bekommen, wenn sie dem Mann zeigte, wo der Rest versteckt war? Sie hüpfte auf die Straße in Richtung des Hauses, in dem die Männer die vielen Funkelsachen versteckt hielten. Fliegen mochte sie nicht, schließlich konnte der dicke Mann ihr dann nicht folgen. „Arme Menschen“ dachte Krähe, während sie sich umdrehte, um zu sehen, ob der Mann ihr hinterherkam.

Herr Müller-Brochterbuck traute seinen Augen nicht: Der Vogel hüpfte auf der Straße, als wüsste er, dass er nicht fliegen konnte, und er sah sich zwischendurch um, als würde er auf ihn warten. Schnell bezahlte er, nahm die restlichen Pommes einfach in die Hand und schnaufte hinter dem Vogel her. Nach kurzer Zeit blieb die Krähe vor einem Haus mit einem Kuh-Graffiti stehen und deutete mit ihrem Schnabel darauf. Der Kommissar überlegte kurz, ob er träumte, doch dann rief er Verstärkung, gab seinen Standort durch und durchsuchte, als diese eingetroffen war, das Haus. Dabei fand er die Diamanten von Edfu und auch die Diebe, die sie gestohlen hatten. Alle Räume des Hauses waren (und das was das Beste) voll mit gestohlenen Sachen aus der Einbruchsserie.

Einige Wochen später saß die Krähe wieder einmal auf der Laterne in der Nähe des Reichstages. Sie war in letzter Zeit etwas rundlicher geworden, weil sie jeden Tag gelbe Stäbchen aß. Sie lernte von dem dicken Mann die Menschensprache und wollte ihm dafür gern das Fliegen beibringen. Doch obwohl der dicke Mann schon viel dünner geworden war (er musste immer hinter ihr herlaufen), klappte es nicht. Trotzdem war er viel netter geworden, seit sie ihm die Funkelsteine gezeigt hatte. Er nannte sie ‚Kralle‘, sie nannte ihn ‚Taahschenlaahmpe‘. Sie dachte: „Wie gut, dass meine Eltern Krähen waren – denn Krähen sind ja, wie jeder weiß, besonders schlaue Tiere, die immer herausfinden, wo es etwas Gutes zu Fressen gibt.“

Nur manchmal, wenn er mit Kollegen essen ging, erzählte der Kommissar von der erstaunlichen Unterstützung, die er bei der Lösung des Falles gehabt hatte (und von dem großen detektivischen Spürsinn von Krähen). Doch meistens lachten die Zuhörer und glaubten kein Wort. Aber er hatte von nun an einen ganz anderen Blick auf Tiere im Allgemeinen und auf Krähen im Besonderen.

Ein halbes Jahr später fertig

Die Sanierung des Daches am naturwissenschaftlichen Trakt des Gymnasiums verzögert den Bauabschluss. Das ist bei Arbeiten im Bestand normal – Corona kam erschwerend hinzu.

Petershagen. Die Arbeiten am Gymnasium Petershagen machen große Fortschritte, gleichwohl gebe es eine Verzögerung. Das teilte Verwaltungsmitarbeiter Frank Quest dem Ausschuss für Schule und Sport mit. Zunächst laufen sie noch bis Weihnachten in den geplanten Abschnitten.

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Nachruf Jan Peters

Am 9. Dezember 2020 verstarb der Musikschullehrer
Jan Peters im Alter von 56 Jahren.

Als Lehrkraft unterrichtete er Jugendliche im E-Bass spielen
und gab gemeinsam mit ihnen Konzerte. Er war auch am Gymnasium Petershagen bei Musixx 4you als E-Basslehrer tätig und war bei seinen Schülern sehr beliebt.

Kontakt

Gymnasium Petershagen

Hauptstr. 15
32469 Petershagen

05707 440
info@gympet.de