Musik mit „artgeschützten Instrumenten“

Logo-MTvom 17.05.2007

 

Instrumentelle Darbietungen und Gesang bei Konzert im Gymnasium Petershagen / Schüler bieten musikalische Vielfalt

Altistin Anna Gronert sowie die Sopranstimmen Hannah Linnemann und Victoria Wirtz (von links) wurden von Musiklehrer Uwe Jacobsen am Klavier begleitet. Foto: Lena Gümpel

Von Lena Gümpel

Petershagen (pel). Mandoline, Bassklarinette, Violine – es waren schon ein paar echte Exoten beim Konzertabend des Differenzierungskurses Musik des Gymnasiums Petershagen dabei.

Aber nicht bei den Instrumenten, sondern auch hinsichtlich der Programmfolge setzten die Zehntklässler auf Abwechslung. „Ich vermute, dass viele von Ihnen einige der Instrumente noch nie live gehört haben“, begrüßte Lehrer Uwe Jacobsen das Publikum im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums. „Manche davon möchte man ja direkt unter Artenschutz stellen“, scherzte er. Schließlich sei es nicht mehr üblich, dass Kinder noch ein Streichinstrument erlernten.

Der Musik-Differenzierungskurs jedoch widerlegte diesen Trend und bewies mit dem vielfältigem Programm und der gekonnten Umsetzung der Stücke Musikbegeisterung und -verständnis. Nicht nur zeitgenössische Pop- und Rockmusik, sondern auch Musicals und Klassik hatten ihren Platz an diesem Abend. Der Schwerpunkt lag dabei auf der instrumentalen Darbietung.

Die Schüler und Schüleriinnen traten als Solisten oder in Kleingruppen auf. Das Konzert eröffnete Denis Gelb am Klavier mit der „Etüde C-Dur op. 299“ von Carl Czerny. Es folgte mit Tatjana Menze an der Gitarre eine weitere Solistin, die Ian Krouses „Canbombe en Mi“ vortrug. Dass die Schüler auch das bekanntermaßen schwerste aller Instrumente – die eigene Stimme – beherrschten, zeigten die Sopranistinnen Hannah Linnemann und Victoria Wirtz sowie Altistin Anna Gronert bei den Stücken „Frühlingslied op. 71 Nr. 2“ und „Im Walde op. 41 Nr. 1“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Zwei ungewöhnliche Instrumente kamen bei „Memory“ aus dem Musical „Cats“, das von Marlene Schulze an der Klarinette und Marisa Stahlhut an der Bassklarinette gespielt wurde, zum Einsatz.

Weiter ging es mit solistischen Darbietungen am Klavier. Meike Göring, Belinda Kerschl, Julius Langeheinecke und Greta Berghorn wechselten sich an den Tasten ab und verzauberten das Publikum mit so unterschiedlichen Stücken wie Paul McCartneys „Yesterday“, „Rondo D-Dur“ von Muzio Clementi, „A Thousand Miles“ von Vanessa Carlton, „The Scientist“ von Coldplay, Yann Tiersens „Comptine d‘un autre été: l‘Apres Midi“ und „November“ von Wolfgang Fuchs.

Bei Benedetto Marcellos „Adagio“ erfüllte der außergewöhnliche Klang der Mandoline, die von Irene Strassburg gespielt wurde, den Raum. Begleitet wurde sie dabei von Elisabeth Lehn auf der Gitarre sowie Belinda Kerschl am Klavier. Abgelöst wurden sie von Lara Wolfes, die auf der Trompete Antonio Vivaldis „Rondo Es-Dur“ vortrug.

Mit Victoria Wirtz kam das einzige Streichinstrument des Abends zum Einsatz. Sie spielte auf der Violine Joseph Haydns „Violinkonzert G-Dur Hob. VIIa 1. Satz: Allegro moderato“.

Zum Abschluss des Konzerts wurde es noch einmal richtig schwungvoll. Das Schülerarrangement „Swinging Shepherd Blues“ von Johanna Ellerkamp, Marlene Schulze und Swantje Harmsen am Saxophon sowie Marisa Stahlhut an der Bassklarinette entpuppte sich als wahrer Hit zum Mitschnipsen und verabschiedete die Zuhörer gut gelaunt in den Abend.

Bevor sich das Publikum jedoch in alle Winde zerstreute, gab Uwe Jacobsen noch den Hinweis: „Das nächste Konzert ist schon in Planung.“

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