Schüler stellten ihren Beitrag zum Deutschen Gründerpreis vor

Logo-MTvom 01.06.2008

 

Sie sind die „Jungunternehmer”: (v.li.) Julian Schröder, Marisa Stahlhut, Vanessa Daake, Annika Bühring, Judith Niemeier und Moritz Knoop.

Petershagen (an). Der Deutsche Gründerpreis für Schüler ist das bundesweit größte Existenzgründer-Planspiel für Jugendliche, die im Rahmen einer fiktiven Unternehmensgründung ein Geschäftskonzept entwickeln. Jedes Teammitglied übernimmt einen eigenen Verantwortungsbereich – Spaß am Unternehmertum, selbstständiges Denken und Handeln werden gefördert. Spielplattform ist das Internet. Bundesweit nehmen ca. 1200 Schülerteams an dem Wettbewerb teil. Die sechs Schüler vom Gymnasium Petershagen, die sich an dem Planspiel beteiligen, waren bisher sehr erfolgreich. Das Team steht bis heute mit ca. 120 weiteren Teams auf Rang l mit maximaler Punktzahl.

Die Schüler entwickelten eine überzeugende Geschäftsidee: Sie kümmerten sich um die vielen Diabetiker. Der „ChipCheck” soll ihnen das Leben erleichtern. Es handelt sich dabei um einen Microchip, der unter die Haut gesetzt wird und dann dauerhaft den Blutzuckerspiegel misst. Der Blutzuckerwert wird vom Diabetiker über eine spezielle Armbanduhr ausgelesen. Entsprechend kann dann die erforderliche Insulindosis gespritzt werden.

Die „Jungunternehmer” wollen mit dem „neuen Produkt” im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Es wurden Kooperationen mit heimischen Firmen und Universitäten eingegangen. Die Voraussetzung für die Vermarktung des nicht realen Produktes, war die Gründung einer GmbH. Sie heißt: „Education Elektronics”. Im Vorstand sind Julian Schröder, Annika Bühring, Marisa Stahlhut, Vanessa Daake, Judith Niemeier und Moritz Knoop vertreten. Unterstützt werden sie von ihrer Lehrerin Jana Kirchner. Für die „Entwicklung” der Geschäftsidee waren viele Arbeiten im Vorfeld nötig: Die steigende Zahl der Diabetiker wurde analysiert, die Gesellschaftsform mit der damit zusammenhängenden Finanzbasis erkundet und eine Markanalyse betrieben. Um möglichst nah an der Wirklichkeit zu sein, bekam jeder einen festen Posten in der „Firma”. Bei der Vorstellung der Geschäftsidee überzeugten die „Jungunternehmer” auch Matthias Nahrwold, zuständig bei der Volksbank für Firmengründungen: „Wir würden das Konzept unterstützen!”

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