Platz eins für „Education Electronics“

Logo-MTvom 13.06.2008

 

Bundeswettbewerb Deutscher Gründerpreis: Diagnostikchip-Idee der Petershäger Gymnasiasten überzeugte

„Education Electronics“ (EE), das sind die Gymnasiasten: (v. l.) Julian Schröder, Marisa Stahlhut, Vanessa Daake, Annika Bühring, Judith Niemeier und Moritz Knoop. MT-Foto (Archiv): Uwe Vinke

Minden/Hamburg (mt). Erster Platz für Petershagen: Die sechs Nachwuchsgründer vom Städtischen Gymnasium wurden gestern Abend mit dem Deutschen Gründerpreis für Schüler ausgezeichnet.

Mit einem ausgereiften Businessplan aus dem Bereich der medizinischen Technologie konnte das Team Education Electronics die Jury überzeugen und sich gegen bundesweit 1200 Teams durchsetzen.

Für Deutschlands größtes Existenzgründer-Planspiel haben die Gymnasiasten ein fiktives Unternehmen gegründet, das sich mit der steigenden Anzahl der Diabetes-Erkrankungen in Deutschland beschäftigt.

Ihre Geschäftsidee ist ein Chip, der unter die Haut der Patienten implantiert wird und dort in regelmäßigen Abständen automatisch den Blutzuckerspiegel messen würde (das MT berichtete).

Gemeinsam mit den anderen Finalisten wurden Education Electronics von Vertretern der Partner stern, Sparkassen, ZDF und Porsche auf der großen Bundessiegerehrung im Verlagshaus der Gruner + Jahr AG geehrt. Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung, überreichte den Pokal an das Siegerteam mit dem besten Geschäftskonzept.

Vier Monate dauerte die Spielphase des Deutschen Gründerpreises für Schüler, neun anspruchsvolle Aufgaben mussten bearbeitet werden. Am Ende ging es um weit mehr als fiktive Unternehmensgründungen: „Durch die praxisorientierten Aufgaben lernten alle Teilnehmer die Welt der Wirtschaft kennen und qualifizierten sich nachhaltig für ihren Einstieg ins Berufsleben“, so die Veranstalter.

Den besten Beweis liefern die drei Schüler von B-Systems, die ein Alltagsproblem lösen möchten: Mit LED-Technologie erhellen die Gymnasiasten vom Hegau-Gymnasium in Singen (Baden-Württemberg) das bisher unbeleuchtete Innenleben von Handtaschen.

Alternative Energien

Das derzeit relevante Thema „alternative Energien“ spielte auch beim Deutschen Gründerpreis für Schüler eine große Rolle und beschäftigte gleich drei der zehn besten Teams. Die drittplatzierten Nachwuchsgründer, Blue Future vom Vitzthum-Gymnasium in Dresden, griffen den Trend mit dem sogenannten „Blue Future“-Modul auf, das die Speicherung von Windenergie in Form von Wasserstoff möglich machen soll. Außerdem werden auf der Bundessiegerehrung Konzepte für Solardachziegel und ein Beratungsservice für umweltbewusste Endverbraucher vorgestellt.

Unabhängig von den Lerneffekten zahlt sich eine Teilnahme am Existenzgründer-Planspiel für die besten zehn Teams aus. Sie bekommen Geldpreise in Höhe von insgesamt 6000 Euro. Die ersten fünf Teams werden außerdem ins Future Camp eingeladen, wo sie ein auf Schüler zugeschnittenes dreitägiges Management- und Persönlichkeitstraining mit Workshops und Aktionen erwartet.

Das Siegerteam fährt darüber hinaus am 17. Juni 2008 zur Verleihung des Deutschen Gründerpreises nach Berlin und erhält dort den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Schüler.

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