Noch kein genauer Plan für Mensa

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vom 14.03.2009

 

Veränderungen erforderlich / Büro ermittelt Kostenrahmen / Kritik an Einbindung ins Stadtbild

Von Uwe Vinke

Petershagen (mt). In den Schulen stehen noch einige Bauarbeiten an. Dies erfuhren die Politiker im Ausschuss für Schule und Sport. Getagt wurde in der Hauptschule Petershagen.

Schulleiter Karl-Friedrich Sundermeier führte über das Schulgelände und durch das Gebäude. Dabei wurde auch der Außensportplatz begutachtet, dessen Kunststofffläche dringend saniert werden muss.

Weitere Stationen waren die Fachräume, wo Modernisierungen anstehen. Getagt wurde im neuen Speiseraum, in dem die Schüler des offenen Ganztags ihr Mittagessen erhalten.

Dort stellte Claudia Böttger von der städtischen Immmobilienverwaltung die aktuellen Baupläne für die Mensa am Gymnasium vor. Da der Zugang zum B-Trakt nicht wie angenommen möglich ist, wurde der Entwurf vom 12. Dezember etwas verändert.

„Jetzt ist in einem Teil des Speiseraums auch ein Bistrocharakter möglich“, erklärte Böttger den neuen Entwurf. Neben der Essenausgabe seien auch Salatbar und Kiosk eingeplant. Die Erweiterung sei in Richtung Schulhof möglich, auch die Anlage einer Terasse.

Der Speiseraum erhalte große Glaswände, das Gebäude Pultdach und Fassadenputz. „Dies erfolgt in Angleichung an den B-Trakt“, so Böttger. Die Architektin gab den Baubeginn mit September an, wenn der Umbau der Hauptstraße beginne. Im Juli 2010 solle die Mensa fertig sein.

„Entspricht der Bau der Gestaltungssatzung?“, wollte Wolfgang Riesner (Grüne) wissen. Da es sich nur um einen Anbau handele, sei die Gestaltungssatzung keine Pflicht, antwortete Böttger.

Dies sah Riesner, selbst Architekt, anders: „Es ist unglücklich, wenn die Stadt sich nicht an die Satzung hält“. Die Mensa liege schließlich direkt an der Hauptstraße. Auch Dietmar Meier sprach sich für die Einhaltung der Gestaltungssatzung aus, die jeder Privatbauherr einhalten müsse.

„Je höher die Standards, je mehr Geld ist nötig“, machte Bürgermeisterin Marianne Schmitz-Neuland mit Hinweis auf die Bausumme deutlich. Diese ist vom Stadtrat auf 1,05 Millionen Euro gedeckelt.

Riesner kritisierte, dass die Politik zu wenig in die Planungen eingebunden werde. „Bei über einer Million Euro an Bausumme ist da mehr nötig.“

Es handele sich noch um Vorplanungen, entgegnete Claudia Böttger. Das beauftragte Ingenieurbüro ermittle anhand des Entwurfes und fester Vorgaben die Kosten. Danach werde es einen genauen Bauplan geben.

Nach dem Beschluss zur Form der Mensa im Stadtrat werde der genaue Plan der Politik vorgelegt, wenn es konkrete Zahlen gebe, fügte Erster Beigeordneter Dieter Blume ein. Den endgültigen Ratsbeschluss zur Mensa im Juni, sah Riesner mit Blick auf Ausschreibung und Baubeginn im September als „sehr spät“ an.

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