Lehrküche wird zu gesundem Klassenzimmer

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vom 11.01.2013

 

Akademie der Mühlenkreiskliniken unterstützt Projektkurs des Gymnasiums Petershagen / Ersatz für Facharbeit

Ernährung und Bewegung: Die Schülerinnen des Projektkurses am Gymnasium Petershagen lernen, wie man laktosefrei kocht und auch noch Spaß dabei hat. Foto: pr

Minden/Petershagen (mt/lkp). Es brodelt, dampft und kocht. Es wird abgeschmeckt, zerkleinert und umgerührt. In der Lehrküche der Akademie für Gesundheitsberufe in Minden herrscht Hochbetrieb.

An den drei Kochinseln der Lehrküche kochen 15 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Petershagen. Sie absolvieren einen Projektkurs zum Thema „Ernährung und Bewegung“, der ein Ersatz für die Facharbeit in der elften und zwölften Jahrgangsstufe ist.

Kooperation mit den Mühlenkreiskliniken

Die Mühlenkreiskliniken (MKK) und das Gymnasium Petershagen sind Kooperationspartner, daher entstand der Kontakt zur Akademie für Gesundheitsberufe. Außerdem ist Andreas Knispel, Lehrer für Biologie und Chemie am Gymnasium Petershagen, auch Dozent an der Akademie für Gesundheitsberufe. „Ein solcher Projektkurs findet an der Akademie zum ersten Mal statt, aber weitere Projekte sind nicht ausgeschlossen“, sagt Karin Grabowski, Diätassistentin und leitende Lehrkraft der Schule für Diätassistenz.

Bevor die Schülerinnen und Schüler in der Lehrküche ihre Kochkünste unter Beweis stellen konnten, war Theorie angesagt. In der Theorieeinheit ging es um das Thema Lakto- seintoleranz. So eine Milchzuckerunverträglichkeit führt bei manchen Menschen zu gesundheitlichen Problemen. Nach dem Genuss von Milchprodukten kann es zu Übelkeit oder auch Magenschmerzen kommen. „Die Schülerinnen und Schüler sollten unter anderem Zutatenlisten studieren und entscheiden, ob die jeweiligen Lebensmittel für lakto- seintolerante Patienten geeignet sind oder nicht“, erklärte Grabowski. Zudem bekamen die Jugendlichen einen Einblick in die Diätetik und Ernährungsberatung.

Danach ging es in die Lehrküche. Unter der Anleitung von Gabriele Lippek, Diätassistentin und Lehrkraft an der Schule für Diätassistenz, bereiteten die Gymnasiasten sechs komplette Menüs zu.

Kompetenz für weiteres Leben entwickeln

„Die Aufgabe ist, in Anlehnung an die Theorieeinheit, für Menschen mit Laktoseintoleranz zu kochen“, so Lippek. Also machten sich die Gruppen eifrig ans Werk, schälten Zwiebeln, schnitten Tomaten, marinierten Fische und vieles mehr. „In diesem Projektkurs haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, den Unterricht selbst zu planen und zu entwickeln“, erläuterte Knispel. „Sie können eigenverantwortlich und selbstständig zu bestimmten Themen der Ernährung und Bewegung recherchieren und experimentieren“, so Knispel weiter. Diese Art des Unterrichts ist für die Schüler lehrreich und hilft ihnen wichtige Kompetenzen für ihr weiteres Leben zu entwickeln.

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