Um Schülern den Übergang in ihr persönliches Berufsleben zu erleichtern, wurde der „Berufsnavigator” von Vertretern der Wirtschaft, der Arbeitgeberverbände und der Bundeswehr-Universität entwickelt. Das Verfahren nutzt Kenntnisse, die in jeder Schulklasse und in Schulfreundschaften besonders ausgeprägt sind, indem die Schüler sich gegenseitig mit Hilfe eines elektronischen Abstimmungsgerät anonym einschätzen. Wie beim TED im Fernsehen beurteilen die Teilnehmer gegenseitig ihre Talente und Neigungen. Diese werden mit mehreren hundert Berufsprofilen abgeglichen. Daraus ergibt sich eine berufliche Empfehlung, bei der bis zu zehn geeignete Berufe pro

Schüler in die engere Wahl kommen und mit Vertretern der heimischen Wirtschaft diskutiert werden.

Etwa 120 Schüler der Jahrgangsstufe Q1 (Jg. 11 bzw. 12) des Gymnasiums Petershagen konnten kürzlich den „Berufsnavigator” durchlaufen. Sicherlich hat der ein oder andere dabei neue Erkenntnisse über seine Berufswahl gewinnen können. Unterstützt wurde die sehr umfangreiche Berufsberatung von der Agentur für Arbeit, den Volksbanken Mindener und Lübbecker Land sowie heimischen Wirtschaftsvertretern.