RaufboldDarstellerin meistert ihre Rolle

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vom 05.06.2014

 

Literaturkreis des Gymnasiums feiert Shakespeares Geburtstag mit den „lustigen Weibern von Windsor“

Überzeugte mit Kreativität und Spielfreude im Pädagogischen Zentrum: der Literaturkreis 2 des Petershäger Gymnasiums. Fotos: Ulrich Westermann

Von Ulrich Westermann

Petershagen (Wes). Zum 450. Geburtstag von William Shakespeare brachte der Literaturkreis 2 des Petershäger Gymnasiums das zweieinhalbstündige Theaterstück „Die lustigen Weiber von Windsor“ auf die Bühne.

Im Pädagogischen Zentrum öffnete sich der Vorhang zur Premiere und zu einer weiteren Aufführung. Die Jungen und Mädchen der Jahrgangsstufe 11 hatten die Shakespeare-Komödie in den vergangenen Monaten mit großem Engagement eingeübt. Alle Darsteller waren Debütanten. Das Publikum belohnte ihre Spiellaune mit Szenenapplaus und lang anhaltendem Schlussbeifall.

Stück mit Witz und Liebelei

Regie führte Lehrerin Marie-Louise Rasche-Hagemeier. Dazu kam ihre Assistentin Ani Hovakimyan, die beide Aufführungen als Souffleuse begleitete. „Alle Mitwirkenden haben exzellent gespielt. Es war eine große Freude, sie auf der Bühne zu beobachten. Teamfähigkeit, Kreativität und handwerkliche Fähigkeiten spielten bei den Vorbereitungen eine wichtige Rolle. Alles hat gut geklappt“, freute sich Marie-Louise Rasche-Hagemeier.

Das Theaterstück bot viel Witz und Liebelei. Die Komödie spielt am Ende des 16. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht der rauf- und trinksüchtige Sir John Falstaff. Er ist Stammgast im Wirtshaus von Windsor, ohne auch nur einmal seine Zeche zu bezahlen. In völliger Selbstüberschätzung stellt er den Damen des Ortes nach, um ihnen die Ehe zu versprechen und sie um ihr Geld zu betrügen. Besonders abgesehen hat es der übergewichtige Falstaff auf die Bürgersfrauen Ford und Page. Nachdem er ihnen gleichlautende Liebesbriefe geschrieben hat, schmieden sie gemeinsam mit anderen Einwohnern einen Plan, um den Tunichtgut für immer aus Windsor davonzujagen. Dabei erlebt Falstaff einen Reinfall nach dem anderen. Er landet in der Themse, wird verprügelt und verspottet.

Anne heiratet den verarmten Adligen

Shakespeare hat in seine Komödie eine Parallelhandlung eingefügt. Dabei geht es um Anne, die Tochter der Eheleute Page. Die junge Frau wird von einem französischen Doktor, einem verarmten Adeligen und einem Fabrikbesitzer umworben. Letztlich erreicht Anne ihr Ziel: Sie darf den verarmten Adeligen heiraten.

Am Erfolg der beiden Aufführungen hatte das gesamte Ensemble seinen Anteil. Eine besondere Herausforderung meisterte Charlotte Stuhldreier, die nach einer Umbesetzung erst drei Monate nach Probenbeginn die Rolle des Sir John Falstaff übernahm. Für die Beleuchtung sorgten Mitglieder der Lichttechnik-Arbeitsgemeinschaft.

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