Deutsch-israelische Schulpartnerschaft mit der Kalay Highschool (Tel Aviv) gefestigt

Voller Erlebnisse und neuer Erfahrungen sind die 12 Schülerinnen und Schüler (=SuS) der EF/Q1 aus Petershagen, Minden und Porta Westfalica am 26.03.2018 wohlbehalten wieder aus Israel zurückgekehrt. Nachdem sie Anfang Februar ihre israelischen Austauschschüler von der Kalay-Highschool in Giv‘atajim bei eisigen Temperaturen in unserer Region empfangen durften und mit ihnen u.a. Berlin erkundet haben, waren sie nun vom 19.-26.03. zu einem Gegenbesuch nach Tel Aviv aufgebrochen und wurden dort bei hochsommerlicher Wärme herzlich aufgenommen.

Die israelischen SuS hatten zusammen mit ihren Lehrern und Eltern ein umfangreiches Besuchsprogramm auf die Beine gestellt. Höhepunkt der Reise war sicherlich eine zweitägige Reise ans Tote Meer, auf der die SuS Jerusalem und die dortige Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem kennen lernten, aber später auch die antike Festung Massada am Toten Meer, die geschichtlich wegen des jüdischen Widerstandes gegen das Römische Reich besonders bekannt und als solche für das heutige Selbstverständnis des jüdischen Staates besonders wichtig ist. Bei der Übernachtung in einem Beduinen-Camp in der Wüste erlebten die SuS nicht nur die vielfältige und wunderbare Natur Israels, sondern hatten auch Zeit und genügend Anknüpfungspunkte, um über das heutige Selbstverständnis Israels, die heutige angespannte politische Situation und die deutsch-jüdische Geschichte zu sprechen.

Zu den vielen Facetten des kleinen Landes trugen sicherlich auch die vielen Erkundungstouren der Gruppe im Großraum der wirtschaftlich und kulturell bedeutenden Metropole Tel Aviv bei. Mit einem Besuch im Hauptsitz einer international tätigen IT-Firma für Internetsicherheit (Check Point) konnten sie zudem einen Einblick in einen der heutigen Hauptwirtschaftszweige Israels gewinnen.

Aber auch kleinere Erlebnisse wie der Besuch der Kalail-Highschool mit einem exklusiven Privatkonzert der Schul-Rockband für unsere Gruppe oder einem Erste-Hilfe-Training bei Magen David Adom, dem jüdischen Roten Davidstern (wo eine der Schülerinnen sich privat engagierte), oder eine private Einladung der ganzen Gruppe zum Sabbat ins Haus einer der Gastfamilien prägten die lebendigen Eindrücke der SuS so nachhaltig, dass sogar einige von ihnen in diesem Jahr noch gemeinsam oder mit der Familie zu einem zweiten Besuch nach Israel aufbrechen werden.

Eine solche Partnerschaft über die Entfernung von ca. 4000 km hinweg ist nur denkbar durch eine vielfältige ideelle und finanzielle Unterstützung, für die wir alle dankbar sind. Neben den Hauptveranstaltern der Fahrt, der Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit/Minden und der Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen, sind sowohl die jeweiligen Eltern, Lehrer und Schulleiterinnen der betreffenden Schulen zu nennen als auch die div. Sponsoren sowie ConAct, die Koordinationsstelle des Bundes für deutsch-israelische  Jugendbegegnungen, die für unser Programm auch Fördergelder des Bundes vermittelt hat.


Abbildung 1: Deutsch-israelische Jugendliche mit der Mindenerin Nina Pape (pädagogische Leiterin des Jugendaustausches) auf der Dachterrasse des Hightech-Unternehmens Checkpoint in Tel Aviv


Abbildung 2: Traditionelles Abendessen in Beduinen-Camp (Negev-Wüste)


Abbildung 3: Improvisierte Sabbatfeier mit allen Teilnehmenden im Haus der Familie Sally


Abbildung 4: Gruppenbild auf dem Habima, einem der zentralen Plätze der Stadt – mit allen Teilnehmern (oben rechts die beiden israelischen Kollegen Roizalma Halfon (Roi) und Tamar Livne) nach der Stadtrallye in Tel Aviv

(Berthold Fahrendorf-Heeren)

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04. bis 09. Februar 2023

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